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Geschichte und Funktion von Abbildungen in lateinischen Lehrbüchern

Ein Beitrag zur Geschichte des textbezogenen Bildes

de Karl-Heinz von Rothenburg (Auteur)
©2009 Monographies 214 Pages
Série: PRISMATA, Volume 18

Résumé

Im Jahr 1897 wurde der Autor eines bebilderten lateinischen Übungsbuchs von seinen Kollegen mit Hohn und Spott überzogen. Heutzutage wäre ein lateinisches Lehrbuch ohne zahlreiche Abbildungen auf dem Schulbuchmarkt chancenlos. Die Arbeit geht den Gründen für diesen erstaunlichen Wandel nach. Ergebnis: Der deutsche Neuhumanismus hatte über die altsprachlichen Lehrbücher der humanistischen Gymnasien ein striktes Bilderverbot verhängt. Als seit dem Ersten Weltkrieg diesem Verbot zum Trotz Abbildungen in die Lateinbücher eindrangen, wurden nur Reproduktionen antiker Originale geduldet. Diese sind aber zur Veranschaulichung lateinischer Lehrbuchtexte völlig ungeeignet. Unter diesem Dilemma leidet die Konzeption lateinischer Schulbücher in Deutschland bis heute.

Résumé des informations

Pages
214
Année de publication
2009
ISBN (Relié)
9783631597514
ISBN (PDF)
9783653002768
DOI
10.3726/978-3-653-00276-8
Langue
allemand
Date de parution
2010 (Novembre)
Mots Clés (Keywords)
Latein Antike Skulpturen Schulbuch
Publié
Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, 2009. 214 S.
Sécurité des produits
Peter Lang Group AG

Notes biographiques

Karl-Heinz von Rothenburg (Auteur)

Der Autor: Karl-Heinz von Rothenburg, geboren 1934; von 1969 bis 1994 Lehrer für Latein, Griechisch und evangelische Theologie an verschiedenen Gymnasien; seit 1973 Übersetzung von 21 Bänden der Comic-Reihe Asterix ins Lateinische; 1987 und 1992 Veröffentlichung illustrierter Ausgaben von Cäsar und Ovid. 2007 Promotion über «Bild und Text in lateinischen Lehrbüchern» an der Universität zu Köln.

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