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Gewalt und Kulturen der Politik in Italien (1968–1982)

Praktiken, Diskurse, Kontexte

de Giorgio Del Vecchio (Auteur)
©2026 Thèses XVIII, 774 Pages

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Résumé

Im Italien der langen 1970er-Jahre veränderte sich das Spektrum politischer Gewalt grundlegend. Ausgehend von einer praxeologischen Perspektive analysiert der Autor die Entwicklung, Differenzierung und Radikalisierung von Gewaltpraktiken im Milieu der revolutionären Linken und der autoritären Rechten zwischen 1968 und 1982. Die Untersuchung folgt einem chronologischen Aufbau und legt den Schwerpunkt nicht nur auf die Gewaltformen selbst, sondern auch auf die Deutungsmuster, Handlungslogiken und sozialen Strukturen, die diese hervorgebracht und legitimiert haben. Im Zentrum steht die Wechselbeziehung zwischen sozialen Bewegungen und klandestinem bewaffnetem Kampf sowie der Wandel politischer Gewalt unter dem Eindruck gesellschaftlicher Krisen. Ohne die Komplexität des Phänomens zu reduzieren, lädt die Studie dazu ein, politische Gewalt als historisch situierten, kulturell vermittelten und dynamischen Prozess zu verstehen.

Résumé des informations

Pages
XVIII, 774
Année de publication
2026
ISBN (Relié)
9783631936320
Langue
allemand
Mots Clés (Keywords)
1970s Italy Italien Soziale Bewegungen social movements Terrorismus Political violence Politische Gewalt terrorism
Publié
Berlin, Bruxelles, Chennai, Lausanne, New York, Oxford, 2026. xviii, 774 S.
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Notes biographiques

Giorgio Del Vecchio (Auteur)

Giorgio Del Vecchio wurde 1991 in Italien geboren. Er studierte Neuere und Neueste Geschichte an den Universität Pisa und an der Freien Universität Berlin. Er wurde im September 2024 an der Universität Trier promoviert. Die Schwerpunkte seiner Forschung liegen auf politischer Gewalt und Terrorismus, Protest und sozialen Bewegungen.

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